Nordwest feierte

Quelle: Torgauer Zeitung, 12.09.2021

Torgau. Das Stadtteilfest zog am Wochenende zahlreiche Besucher an.

Dieses Familienfest hatte seinen Namen verdient: Im Torgauer Stadtteil Nordwest wurde jungen und älteren Besuchern am Wochenende viel geboten. Ob lustiges Bühnenprogramm, musikalische Erinnerungen an den Ost-Rock oder beispielsweise Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen – es fehlte an nichts, na ja... an fast nichts. Denn so schnell die Kinder beispielsweise am AWO-Stand die Steine bemalten, so schnell kam Schulsozialarbeiterin Katrin Heidrich-Müller mit Nachschub gar nicht hinterher. Schon nach gut einer Stunde war einer der zuvor mit trostlosen Kieseln gefüllten Eimer geleert. 

Wer von den jungen Besuchern keine Lust zum Basteln hatte, konnte mit den Lützower Jägern auf dem Rücken eines Pferdes über die Festwiese geführt werden oder sich am Stand der Stadtbibliothek umschauen. Von dort war der Sprung zum Bungee-Trampolin nicht weit. Anziehungspunkt für die Jüngsten war jedoch das bunte Bühnenprogramm, beim dem unter anderem Clown „August“ für reichlich Mitmachspaß sorgte und dabei luftige Gewichte stemmte. Bands wie „Deep in Moon“, die „Synkopenmuffel“ oder „Jumping Jack“ übernahmen den musikalischen Part. Hin und wieder ertönte auch die Feuerwehrsirene eines Waldbrandtankers der Torgauer Feuerwehr. Einmal hinterm Strahlrohr zu stehen oder Platz auf dem Fahrersitz zu nehmen gefiel Jungen wie Mädchen gleichermaßen.

Sarah Lippert, die Kulturreferentin der Stadt, zeigte sich am Samstag mit Blick auf die große Besucherresonanz sehr zufrieden. „Es konnte nicht besser laufen“, meinte sie. Am Sonntagvormittag bestand dann die Möglichkeit, noch einmal mit Torgaus Oberbürgermeisterin Romina Barth über die Entwicklungen im Stadtteil ins Gespräch zu kommen.

Zurück